Onlineshop SEO: Dein umfassender Guide für mehr Umsatz in 2022

von Jannik Schubert

Die Google-Suche ist heutzutage einer der wichtigsten Kanäle im E-Commerce. Tagtäglich werden allein in Deutschland tausende Produkte über die Suchmaschine gefunden und gekauft. Klar kann man auch massig Geld in Anzeigen investieren. Doch das ist auf Dauer nicht 100% nachhaltig. Viel besser ist es doch, du generierst einen stetigen Strom an organischem Umsatz. Dazu kommst du jedoch um gutes Onlineshop SEO nicht herum!

Mit guten Rankings auf Google hast du die besten Chancen auf konstanten Umsatz ohne Werbeanzeigen.

In meinem Ratgeber erfährst du, wie du das Thema Onlineshop SEO richtig angehst, worauf du unbedingt achten musst und wie du langfristig deinen Umsatz steigerst. Dabei sprechen wir nur über die Maßnahmen, die auch WIRKLICH helfen.

Mit den Maßnahmen in diesem Ratgeber konnte ich bei Projekten schon über +171 % Umsatzwachstum und +118 % Traffic-Wachstum erreichen.

Die Maßnahmen werden garantiert auch dir dabei helfen, den Traffic und Umsatz in deinem Onlineshop nachhaltig zu steigern. Das ist nur eine Frage von kontinuierlicher SEO-Arbeit.

Viel Spaß und happy SEOing!

Was ist SEO für Onlineshops?

Ich will offen und ehrlich sein: SEO für Onlineshops ist nichts anderes als Suchmaschinenoptimierung mit besonderem Fokus auf Kategorie- und Produktseiten. Das ist für mich eine treffende Definition ohne „Blabla“.

Denn auch im E-Commerce Bereich muss man die SEO-Basics richtig umsetzen. Da du mit deinem Shop aber nicht nur Traffic sondern vor allem Umsatz generieren willst, muss der Fokus auf deinen Kategorie- und Produktseiten liegen.

Es gibt einige Feinheiten, die du bei einem Onlineshop gegenüber einer „normalen“ Website beachten musst. Genau darauf gehe ich in diesem Ratgeber ausführlich ein.

Und warum ist SEO für deinen Onlineshop so wichtig?

Ich finde, es gibt mittlerweile keinen nachhaltigeren Marketing-Kanal als die organische Suche bei Google. Fast jeder sucht tagtäglich online nach irgendwelchen Informationen oder nach Produkten.

Genau das musst du nutzen!

Mit gutem SEO kommst du auf Top-Platzierungen und präsentierst den potenziellen Kunden deine Produkte. Wenn du in Google gut aufgefunden wirst, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Leute bei dir kaufen. Vorausgesetzt natürlich deine Produkte und der Service sind gut. Doch wenn jemand nach deinen Produkten googelt, soll dein Shop ganz oben stehen.

Der große Vorteil von SEO: Es kostet dich kein monatliches Werbebudget wie bei Google Ads oder Werbeanzeigen auf Social Media. Bessere Rankings und steigender Traffic kosten dich nicht automatisch mehr Geld. Genau das gefällt mir so an der Suchmaschinenoptimierung.

Zeit, die Arbeit richtig zu priorisieren.

Die richtige Priorisierung deiner SEO-Strategie

Im SEO geht es auch immer um die richtige Priorisierung der Maßnahmen. Es hilft nichts, Unmengen an Blogartikeln zu verfassen, um den Traffic des Shops allgemein zu steigern.

Das ist zwar eine schöne Kennzahl, wenn die Agentur zeigen möchte, was sie geleistet haben. Aber bringen tut der „reine“ Traffic nicht viel. Oder kannst du dir vom Traffic etwas kaufen? Solange du keinen Affiliate-Schwerpunkt hast eben nicht.

Wichtig ist: Priorisiere deine Maßnahmen anhand der Relevanz für dein Kerngeschäft!

Maximiere den Impact deiner Optimierungen

Was meine ich mit dieser ein wenig trashig klingenden Aussage? Na, du sollst dir überlegen, welche Seiten den meisten Einfluss auf den Geschäftserfolg haben.

Nicht jede Kategorie oder jedes Produkt wird tatsächlich gleich wichtig für dich sein. Jede Wette. Denn so gut wie immer gibt es eine Hand voll Produkte / Kategorien, die für den meisten Umsatz sorgen.

Die Optimierungen beziehen sich dann im ersten Schritt auf die wichtigsten Seiten. Wir wollen schnell Ergebnisse. Und wichtiger: wir wollen so schnell wie möglich (organischen) Umsatz über die Google-Suche.

Konzentriere dich auf das, was Geld bringt

Dieser Schritt ist der entscheidende Unterschied im E-Commerce SEO. In meiner Strategie müssen die wichtigen umsatzbringenden Seiten an erster Stelle stehen.

Natürlich kannst du viele Blogartikel schreiben und damit den sog. „Top-Funnel“ abdecken. Also die frühen Phasen in der Customer Journey, bei denen es um Informationen und informative Beiträge geht.

Das bringt dir aber erstmal keinen Umsatz und somit keinen direkten Erfolg.

Viel wichtiger ist am Anfang diejenigen Keywords zu bedienen, mit denen du Geld verdienen kannst. Das sind deine Kategorien und Produktseiten. Nur mit diesen generierst du Umsatz und sorgst dafür, dass dein Shop langfristig läuft.

Du solltest zu Beginn deiner Optimierungen immer erst die „money keywords“ optimieren und diese mit deinem Onlineshop abdecken. Der Top-Funnel mit Blogartikeln kommt dann im nächsten Schritt. Am Anfang kümmern wir uns um Kategorien und Produkte – also das, was dir Umsatz bringt.

Versteh‘ mich nicht falsch: Der Blog ist ein unheimlich wichtiges Instrument im SEO, da er dir ermöglicht, für „long-tail Keywords“ zu ranken. Mehr Traffic kann natürlich langfristig auch mehr Umsatz bedeuten.

Doch den Umsatz wirst du nur über deine Kategorien und Produktseiten richtig angreifen können. Für diese transaktionalen Keywords wollen wir ranken. Daher optimieren wir erst die Seiten, die für Umsatz sorgen.

Keyword-Recherche für Onlineshops

Bei deiner SEO-Strategie sollte die Keyword-Recherche IMMER an aller erster Stelle kommen. Ohne eine Keyword-Recherche wirst du kein vernünftiges SEO planen und umsetzen können – und schon gar nicht den Aufbau deines Shops. Selbst wenn du keine umfangreiche Strategie erstellen willst, musst du dennoch so wissen, was und wie deine Zielgruppe sucht.

Und wie fängst du nun im E-Commerce mit der Recherche an?

Da gibt es nur einen wirklich sinnvollen Weg: Du brauchst einen kompletten „Crawl“ deiner Website. Also eine Auflistung aller URLs, die in deinem Shop existieren.

Und was machst du, wenn du sowas nicht hast? Hol dir ein Tool! Ehrlich… ich kann dir nur wärmstens empfehlen dein Geld in ein Tool deiner Wahl zu investieren, um deine Seite zu crawlen und dir alle URLs zu sammeln. Nur so bekommst du einen realistischen Überblick über deinen Shop.

Meine Tool-Empfehlung: Du brauchst theoretisch kein Geld ausgeben, um deine Website zu crawlen. Die Webmaster Tools von ahrefs sind eine kostenlose Möglichkeit, deine Seite zu analysieren und auf Schwachstellen und Potenziale zu prüfen. Du musst dafür nichts zahlen!

Insgesamt müssen wir folgendes bei der Keyword-Recherche für den Onlineshop beachten:

  • Keyword-Recherche für alle Kategorie- und Produktseiten
  • Keyword-Mapping für alle Seiten

Finde transaktionale Keywords für Kategorien und Produkte

Grob gesagt können wir zwischen folgenden Keywords für E-Commerce Seiten unterscheiden:

  • Informationelle Keywords: Die Leute möchten sich erstmal nur informieren oder haben ein konkretes Problem, für das sie eine Lösung auf Google suchen. Das muss nicht bedeuten, dass sie etwas kaufen möchten. Hier findest du dann Ratgeber und Blogbeiträge.
  • Transaktionale Keywords: Die Leute sind auf der Suche nach Kategorien oder sogar nach einem bestimmten Produkt. Sie möchten also wirklich etwas kaufen. Diese Keywords sind direkt vor der Kaufentscheidung und daher in späten Phasen der Customer Journey.

Im ersten Schritt wollen wir dafür sorgen, dass wir die transaktionalen Keywords abdecken. Denn hier liegt das Geld. Mit den Blogbeiträgen lässt sich erstmal kein oder nur sehr schwer Geld verdienen.

Weshalb aber informationelle Keywords äußerst wichtig werden können, erkläre ich dir gleich.

Wenn du weißt, welche Kategorien und Produkte du in deinem Shop anbieten kannst und willst, solltest du entsprechende Keywords finden. Bei ahrefs hat das Keyword „Kaffeemühlen“ ein Suchvolumen von knapp 1.300 pro Monat.

Keyword-Recherche zu Kaffeemühlen in ahrefs
Der Keyword Explorer bei ahrefs – sehr hilfreich bei der Analyse

Und woher wissen wir, dass das Keyword transaktional ist?

Ganz einfach: Wir schauen uns die Top-10 „SERP“ an – also die erste Seite bei Google. Und speziell die ersten 3 bis 5 Ergebnisse zeigen uns ziemlich gut, um was für eine Art Keyword es sich handelt.

In diesem Fall sind auf Seite 1 nur Onlineshops vertreten. Dies zeigt uns ganz klar: die User:innen möchten etwas kaufen. Sie wollen weder einen Ratgeber zum Thema Kaffeemühlen lesen, noch einen Produktvergleich durchackern. Sie möchten so ein Teil KAUFEN! Genau das zeigen uns die SERPs ganz klar:

SERP zur Kaffeemühle mit Onlineshops
SERP für das Keyword „Kaffeemühlen“

Doch wir schauen uns nicht nur die (organischen) Treffer an sondern insgesamt das sogenannte „SERP Layout„. Das heißt, wir schauen uns an, wie sich die Ergebnisseite bei Google aufgebaut ist. Anhand der Struktur kannst du (mit ein wenig Erfahrung) ganz gut ableiten, welche Suchintention hinter dem Keyword steckt.

SERP Layout Google Ads bei Kaffeemühlen
Google Shopping Ads in der Google-Suche

Neben den Onlineshops auf Platz 1-10 stechen uns die Google Shopping Ads für Produktlistings sofort ins Auge. Bei einem Keyword wie Kaffeemühlen sieht das SERP Layout sehr transaktionslastig aus. Daran erkennst du sofort den Charakter der Suchanfrage.

Decke langfristig auch informative Keywords ab

Ich hatte es vorhin schon erwähnt. Mit transaktionalen Keywords kannst du zwar Umsatz generieren, aber nicht jeder Kunde kauft direkt beim ersten Besuch bei dir ein. Der sogenannte Top-Funnel sorgt für Traffic, der noch vor dem Kauf stattfindet.

In deiner Nische gibt es sicherlich Probleme, mit denen sich deine potenziellen Kunden beschäftigen. Oder Themen, die sie interessieren. Genau das musst du nutzen, um deine Marke und deinen Shop zu platzieren. Je öfter die Leute deinen Namen entdecken, desto eher können sie sich an dich erinnern.

Einer Studie von Wolfgang Digital zufolge, besuchen User:innen im Schnitt 5 Mal eine Website, bevor sie auf ihr einkaufen.

Da kannst du dir zunutze machen.

Recherchiere Keywords, die einen nicht-kommerziellen Hintergrund besitzen. Diese sorgen für regelmäßigen Traffic, zusätzlich zu den transaktionalen (kommerziellen) Suchanfragen. Der große Vorteil: Die spezielleren informativen Keywords sind oft weniger umkämpft. Es ist tendenziell leichter mit deiner Seite zu ranken.


Leseempfehlung Falls du noch nicht 100% sicher bist, wie genau eine umfassende Keyword-Recherche funktioniert, schau dir unbedingt meinen Ratgeber dazu an.


Meine Tool-Empfehlung: Der KW-Finder* von Mangools. Wenn es um die Keyword-Recherche geht, ist der KW Finder eines der Tools mit der besten Preis-Leistung. Außerdem kannst du ihn 10 Tage kostenlos testen!

Die optimale Website-Struktur

Die optimale Struktur in deinem Onlineshop ergibt sich aus der durchgeführten Keyword-Recherche. Mithilfe der Recherche haben wir herausgefunden, welche Kategorien Sinn machen und wonach deine Zielgruppe sucht.

Ohne eine richtige Keyword-Recherche wird es sehr schwierig, die optimale Struktur zu definieren. Deswegen kann ich dir nur raten, das im Vorhinein zu tun und nicht erst hinterher.

Google crawlt deine Website regelmäßig und entdeckt so neue Seiten und kann bestehende Seiten regelmäßig prüfen. Je besser deine interne Verlinkung ist, desto leichter machst du es Google beim Crawling. Das ist ein Grund, warum eine gute interne Verlinkung so wichtig ist. Sie hilft dir nämlich bei der Steuerung der „Link-Kraft“ auf deiner Website.

Je häufiger eine Seite intern verlinkt wird, desto wichtiger ist sie auch in Augen von Google.

Daher ist im Onlineshop SEO immer die Empfehlung: Die Website-Struktur ist so „tief“ wie nötig und so „flach“ wie möglich. Was genau das bedeutet siehst du in der nachfolgenden Grafik.

Die optimale Website-Struktur für einen Onlineshop
Eine möglichst flache Website-Struktur für einen Onlineshop

Aus mehr oder weniger 2 Gründen ist eine möglichst flache Hierarchie gut:

  • Die User können deine Website schnell „erfassen“ und gelangen möglichst zügig an ihr Ziel
  • Google kann deine Website gut crawlen und wichtige Seiten sind nicht zu verschachtelt

Eine Daumenregel ist: Die User sollten sämtliche Seiten innerhalb von 3 bis maximal 5 Klicks erreichen können. Alles darüber hinaus ist zu verschachtelt und kann dazu führen, dass User sich verlieren.

Wichtig dabei: Deine Navigation und deine Struktur müssen skalierbar sein!

Was meine ich damit?

Wenn du zu klein denkst, wirst du irgendwann zu viele verschiedene Produkte in deinen Kategorien haben. Spätestens dann heißt es oft: „Ok, wir brauchen dringend neue Kategorien, es sind schon zu viele verschiedene Produkte in den aktuellen drin…“.

Eine Folge ist, dass die Website-Struktur teilweise oder sogar komplett neu gemacht wird. Und das ist immer ein Problem für Google. Es kann sein, dass Google deine Website dann neu bewertet. Größere Änderungen an einer Seite können dazu führen, dass Google deine Seiten crawlt und im Sinne der Relevanz und Qualität nochmal neu bewertet. Das drückt sich dann in veränderten Rankings aus – oft negativ.

Deswegen erspare dir unnötige Arbeit und plane deine Website-Struktur gut bevor du sie implementierst.

Eine gute Orientierung können erfolgreiche Wettbewerber sein.

Natürlich kannst du auch hinterher optimieren und deine Website-Struktur anpassen. Wichtig ist nur, dass du deine interne Verlinkung anpasst und ggfs. Weiterleitungen einrichtest, sodass keine 404-Fehlerseiten entstehen.

OnPage-SEO für Onlineshops

Wir wissen nun, welche Keywords auf welchen Seiten ranken sollen und wie unsere Navigation aussieht. Jetzt geht es an’s Eingemachte.

Wir nehmen uns jetzt die verschiedenen Seitentypen vor, die ein Onlineshop besitzt. Für die Suchmaschinenoptimierung sind besonders die Kategorie- und Produktseiten wichtig, da hier wie Eingangs erwähnt der Umsatz generiert wird.

Die Startseite ist zwar auch wichtig, sie hat jedoch weniger „SEO-Potenzial“, da sie vor allem für generische Marken-Suchanfragen rankt.

Kommen wir jetzt zum OnPage!

Sorge für eine saubere URL-Struktur

Onlineshop URLs sind oft ein wenig „durcheinander“. Mit vielen Parametern oder Zeichen. Das passiert meist völlig automatisch im jeweiligen Shopsystem.

Hier ist ein Beispiel von XXXL und von Asos:

https://www.xxxlutz.de/doppelbetten-C3C3C2?sort=available&v_targetcolor=grau_silber#

https://www.asos.com/de/herren/a-to-z-of-brands/levis/cat/?cid=4564

Dies ist zwar eine Filtereinstellung, wenn man etwas filtern möchte, diese Seiten sollte jedoch noch indexiert werden (über „noindex,follow“).

Im SEO bevorzugen wir immer „sprechende“ URLs – also URLs ohne kryptische Parameter und Zeichen wie „?“ oder „=“. Lesbare Verzeichnisse sind hilfreich für die User und hilfreich für Google.

Laut eigenen Aussagen von Google ist die URL ein ganz schwacher Ranking-Faktor und wir demnach zur Bewertung der Seite herangzogen:

A site’s URL structure should be as simple as possible. Consider organizing your content so that URLs are constructed logically and in a manner that is most intelligible to humans

developers.google.com

Es ist auch durchaus sinnvoll, das Haupt-Keyword in der URL zu platzieren. Ich persönlich glaube nicht, dass das einen extrem großen Unterschied macht, aber dennoch ist es empfehlenswert. Eine gute Struktur sieht wie folgt aus:

  • deinedomain.de/kategorie
  • deinedomain.de/kategorie/unterkategorie
  • deinedomain.de/kategorie/unterkategorie/produkt

Eine klare URL-Struktur stellt die Übersichtlichkeit und ein gutes Crawling durch Google sicher. Außerdem hilft es dir dabei, nicht wahllose Seiten zu erstellen, weil du genau weißt, wo welche URLs liegen und wie sie aufgebaut sind. In machen Shopsystemen wie Shopify oder WooCommerce musst du ein bisschen nachjustieren, damit nicht unnötige Verzeichnisse wie „products“ oder „produkt-kategorie“ erstellt werden.

Optimiere deine (H-)Überschriften

Ich muss gleich zu Anfang sagen, dass ich Beispiele kenne, bei denen die Seite sogar OHNE H1 auf Platz 1 rankt. Und das über einen längeren Zeitraum. Das heißt aber nicht, dass ich die H1 als überflüssig sehe. Ganz im Gegenteil. Ich finde sie extrem wichtig, da sie den Leuten hilft, ob sie auf deiner Seite richtig sind oder nicht.

Beispiel für eine H1-Überschrift im Onlineshop von OBI
Die H1-Überschrift einer Kategorie bei OBI

Geschickt platziert, informiert die H1 die User über den Inhalte der Seite (Kategorie oder auch Produkt). Google liest sie ebenfalls aus, um den Inhalt auf der Seite besser erkennen und interpretieren zu können. Ich würde sagen, sie gehört einfach zum Best Practice im Onlineshop SEO. Füge sie auf Seiten ohne H1 auf jeden Fall hinzu.

Wie du am Beispiel von OBI sehen kannst, reicht oft nur ein Wort als H1 für deine Kategorien. Du brauchst keinen ganzen Satz schreiben. Und genau da liegt auch ein Knackpunkt. Denn meist sind die Kategorie-Keywords sehr umkämpft und Top-Rankings je nach Branche und Nische schwer zu erreichen.

Weiter unten bekommst du noch mehr Tipps für deine Kategorien. Es gibt nämlich einiges mehr als nur Überschriften.

OnPage Optimierung der Startseite

Die Startseite ist strategisch gesehen eine wichtige Seite, da sie oft den ersten Kontaktpunkt mit deiner Zielgruppe darstellt. Hier kannst du dein Unternehmen und deine Alleinstellungsmerkmale positionieren und erzählst, was dich ausmacht. Du gibst einen Überblick über dein Sortiment und kannst auf die wichtigsten Kategorien oder Produkte verlinken – aber bitte sparsam sein!

Wenn es um die Inhalte geht, gibt es nicht ganz so klare Vorgaben wie bspw. für die Kategorieseiten. Auf der Startseite solltest du in der H1 deinen Marken- / Shopnamen nennen und was dein Shop anbietet.

Ein Beispiel.

Hast du einen Onlineshop für Fitnessnahrung könnte deine H1 so lauten: Marke XY – Dein Onlineshop für hochwertige Sportnahrung.

Natürlich solltest du dementsprechend auch deine Meta Daten gestalten. Also deinen Title und deine Description. Wir nennen es auch Snippet. Dieses Snippet wird in Google angezeigt und sorgt dafür, dass Leute auf dein Ergebnis klicken – oder eben nicht.

NATURELETICS Google Snippet
Das Snippet von NATURELETICS auf Google

Gestaltest du es ansprechend, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass ein potenzieller Kunde auf dein Ergebnis klickt.

Und wichtiger noch: Der (blaue) Title ist ein offizieller Ranking-Faktor für Google. Er wird also zur Bewertung des Rankings deiner Seite herangezogen. Grund genug, ihn zu optimieren!

Doch was macht ein gutes Google Snippet aus?

Das Snippet für deine Startseite sollte folgendes beinhalten:

Title

  • Brand Name deines Shops
  • Was dein Shop anbietet, bzw. Branche

Meta Description

  • USPs deiner Marke, bzw. deines Shops
  • Was dürfen die User von dir erwarten?
  • Vorteile deines Shops (bspw. gratis Versand, persönlicher Service, über 10.000 Produkte, etc.)
  • Überzeuge die Leute von dir!

Die maximale Länge des Titles beträgt 580-600 px – ich versuche jedoch bei ca. 500 px zu landen. Die maximale Länge der Description beträgt auf dem Desktop ca. 960 px und auf Mobilgeräten ca. 680 px.

Ich empfehle dir die Optimierung deiner Snippets mit kostenlosen Tools, wie z. B. von SISTRIX oder Mangools – beide Tools nutze ich regelmäßig. Plugins bei WordPress zeigen dir oft eine sehr ungenaue Angabe an. Je nach Plugin ist dein Snippet dann viel zu lang (oder viel zu kurz).

Was ich noch sagen muss: deine Startseite wird überwiegend für Marken-Suchanfragen ranken. Natürlich kann es sein, dass sie auch für die Branchenbezeichnung (wie z. B. „Sportnahrung“) rankt. Viel wichtiger für werden aber die Kategorien und Produkte.

Lass‘ uns zusammenfassen, wie du deine Startseite deines Shops optimieren kannst:

  • H1-Überschrift mit deinem Markennamen und deiner Branche
  • Title und Meta Description – inkl. USPs, Vorteilen und was dich ausmacht
  • Kurze Einleitung im sichtbaren Bereich (was macht dich aus in 1-2 Sätzen)
  • Wichtige Kategorien und Produkte verlinken
  • Bestseller anteasern
  • Trust-Siegel und Bewertungen einbinden

OnPage Optimierung der Kategorieseiten

Die Kategorieseiten sind einer der wichtigsten Bereiche im E-Commerce SEO – und allgemein für Onlineshops. Ein großer Teil der Kunden steigt über Kategorien in den Shops ein. Außerdemn liegt hier außerordentlich gutes Traffic-Potenzial für Begriffe wie z. B. „Kaffee-Zubehör“, „Protein Pulver“ oder auch „Boxspringbett kaufen“. Alles klassische transaktionale Keywords. Wenn du es schaffst für solche Begriffe in den Top 5 zu ranken, ist der Traffic und auch der Umsatz fast schon garantiert.

Kategorieseite bei Möbel24
Typische Kategorieseite mit Produkten und Filternavigation

Eine Kategorieseite hat meist einen kurzen Teaser-Text über den Produkt-Listings. Das dient neben dem SEO auch zur Orientierung für die Nutzer. Zusätzlich hat sich ein Langtext unter den Produkten bewährt. Hier bietet es sich an über die Kategorie zu schreiben und einen kleinen Ratgeber-Bereich zu erstellen.

Das hilft dann nicht nur Google sondern vor allem auch deinen potenziellen Kunden bei ihrer Entscheidung für die richtige Produktart.

Kategorie Langtext bei Möbel24
Kategorie-Langtext in Onlineshops

Viele erfolgreiche Kategorien besitzen leider unsäglich SEO-lastige Langtexte, in denen das Keyword sehr häufig auftaucht. Ich persönlich halte nichts davon und ich denke, dass das auch irgendwann nicht mehr funktionieren wird. Nimm‘ dir an aus deiner Sicht hilfreichen Texten ein Beispiel. Ein guter Langtext gibt nützliche Infos und spricht direkt häufige Probleme oder Fragen der Kunden an.

Der Onlineshop von Störtebekker hat einen tollen Kategorietext, der Unterschiede bei Rasierhobel-Typen anspricht. So kann sich der Kunde informieren, welcher Typ der passende für ihn ist.

Hilfreicher Kategorietext bei Störtebekker
Hilfreicher Kategorietext im Störtebekker Shop

Natürlich muss das nicht unbedingt so ein langer Text sein. Vor allem mobil ist das schon ein wenig heftig. Aber wenn du wichtige Informationen und häufige Frage geschickt in einen guten Text verpackst, wirst du damit nicht nur Google sondern besonders deine Zielgruppe zufriedenstellen.

Eine Zusammenfassung für die OnPage Optimierung deiner Kategorieseiten:

  • Title und Description enthalten das Haupt-Keyword und sind optimiert
  • Die H1 enthält das Haupt-Keyword
  • Kurzer Teaser-Text über den Produkten
  • Ein Langtext unter den Produkten mit hilfreichen Infos
  • Eine Sidebar mit Filtern sitzt links von den Produkten

OnPage Optimierung der Produktseiten

Ein weiteres Kernstück deines Shops sind die Produktseiten. Ich würde sagen, sie sind das wichtigste Element deines Shops. Denn auf ihnen finden sich alle Infos zum Produkt und hier findet letztendlich die Conversion statt. Also der Kauf des Produkts. Das höhere Suchvolumen haben jedoch oftmals die Kategorien.

Den meisten Traffic wirst du daher (i.d.R.) mit deinen Kategorien generieren. Produktseiten sind trotzdem sehr wichtig, da die Conversion Rate über die organische Google Suche tendenziell höher ist.

Warum?

Wenn der User ein bestimmtes Produkt in Google eintippt, dann hat er vermutlich innerlich schon die Entscheidung zum Kauf getroffen. Wenn nicht, dann ist er jedenfalls extrem nah am Kauf dran. Immerhin hat er sich schon ein konkretes Produkt rausgesucht.

Auf der Produktseite trifft der Kunde die finale Kaufentscheidung und legt das Produkt in den Warenkorb. Natürlich geht es auf dieser Seite nicht nur um SEO. Schließlich wollen wir nicht nur, dass das Produkt gefunden wird, sondern vor allem auch gekauft. Damit das klappt, muss die Seite überzeugen.

Daher möchte ich dir nicht nur reine „SEO-Tipps“ geben. Ich will dir vielmehr auch aufzeigen, welche Elemente die Kunden überzeugen werden, bei dir zu kaufen. Sie kaufen nur, wenn sie auch ein gutes Gefühl haben und vom Produkt und dessen Mehrwert überzeugt sind.

Und wie schaffst du das?

Indem du Elemente einbaust, die die Kaufentscheidung positiv beeinflussen:

  • Schnell erfassbare Vorteile und Eigenschaften des Produktes
  • Preis und Verfügbarkeit
  • Trust-Signale und Bewertungen („Social Proof“)
  • Hochwertige Produktbilder und ggfs. Videos

Je besser du die Interessenten abholst, desto eher sind sie bereit bei dir zu kaufen. Es geht um Transparenz und die richtige Kommunikation, damit potenzielle Kunden dir vertrauen. Das ist dann nicht nur reines SEO. Es geht um eine tolle Erfahrung in deinem Shop.

Folgende Aspekte solltest du noch beachten:

  • Produktbezeichnung / Produktname in der H1 (Haupt-Keyword deiner Produktseite)
  • Jede Produktseite erhält einzigartigen Content mit mind. 150 – 200 Wörtern
  • Produkt gut in Szene setzen mit Bilder und Videos
  • Achte auf den Page Speed, damit die Seite gut konvertiert.

Die interne Verlinkung in deinem Onlineshop

Links sind für Google eines der wichtigsten Ranking-Signale im SEO. Google’s Algorithmus wertet Links – egal ob Backlinks oder interne Links – als Signal für Autorität und Relevanz. Je mehr Links eine Seite erhält, desto stärker ist sie in Augen von Google.

Dies können wir für unsere interne Verlinkung nutzen. Der Vorteil gegenüber Backlinks (von anderen Websites): Du hast interne Links in der eigenen Hand und kannst sie gezielt optimieren. Wenn du wichtige Kategorien pushen möchtest, solltest du diese entsprechend häufiger intern verlinken. Man spricht hier auch vom sog. „Siloing

Was heißt das?

Du kannst hierarchisch die Nutzer auf deiner Website immer weiter in die Website „hineinziehen“, da du gezielt von Kategorien auf passende Produkte oder Unterkategorien verlinkst. Zusätzlich kannst du von Produkten auf relevante andere Produkte verlinken. Wir sprechen hier auch von vertikaler und horizontaler Verlinkung.

  • Du verlinkst vertikal auf passende Unterkategorien oder Produkte
  • Du verlinkst horizontal auf weitere passende Kategorien oder bei Produkten auf passende andere Produkte

In deinen Kategorie-Texten kannst du bspw. auf relevante andere Kategorien verlinken, um die Nutzer „strategisch“ zu leiten. Auch Google wird auf diese Seiten aufmerksam gemacht. Mit vielen Links von verschiedenen Seiten sagst du Google „Hey, diese Seite ist sehr wichtig, deswegen ist sie oft verlinkt“.

Natürlich gehört zu internen Verlinkung auch eine gute Navigation dazu. Hier ist die Devise: So flach wie möglich, so tief wie nötig. Niemand will ein Menü, bei dem er sich dumm und dämlich klicken muss, um an sein Ziel zu kommen.

Lerne jetzt noch mehr zur internen Verlinkung in meinem Ratgeber! Inklusive wertvollen Praxis-Tipps zur Optimierung.

Technische SEO-Basics für Onlineshops

Der technische Part im SEO ist äußerst wichtig. Eine unsaubere Umsetzung technischer Aspekte kann dazu führen, dass du plötzlich hunderte Seiten mit doppeltem Inhalt hast. Oder aber Filterseiten mit keinem wirklichen Inhalt werden von Google indexiert.

Daher ist es wichtig ein paar Aspekte im technischen SEO zu berücksichtigen.

Duplicate Content vermeiden oder beseitigen

Duplicate Content ist ein sehr weit verbreitetes Problem bei Onlineshops. Oftmals wird dieses Problem durch fast identische Produktseiten oder auch Varianten und Filter hervorgerufen. Das sind die klassischen Fehlerquellen bei Duplicate Content Problemen.

Die gute Nachricht: Du kannst die Fehlerquellen sehr leicht vermeiden oder beseitigen.

Bei Produktseiten lautet die einfach Regel: Schreibe einzigartige Produkttexte und übernimm nicht einfach die Standard-Inhalte von Herstellern und Lieferanten. Wenn du eigene Produkte verkaufst, achte auf unique Texte für jedes Produkt. Ja ich weiß, dass ist etwas aufwendig. Je größer dein Shop (wird) desto mehr individuelle Texte musst du schreiben. Da führt aber kein Weg dran vorbei.

Das gleiche gilt für Überschriften auf Kategorie- und Produktseiten. Ich hatte weiter oben bereits erwähnt, dass einzigartige Überschriften wichtig sind. Nicht zuletzt um deine User nicht zu verwirren.

Falls du keine Ressourcen oder Möglichkeiten hast, alle Duplicate Content Fehler mit individuellen Inhalten zu korrigieren, gibt es noch eine andere Möglichkeit. Und diese hilft dir auch bei Varianten – z. B. gleiche Produkte in anderen Farben oder Größen.

Verwende sogenannte „Canonicals“.

Das Canonical ist eine Zeile im Quellcode, das aussagt, welche URL die „originale“ ist. Das Canonical Tag sieht folgendermaßen aus:

<link rel="canonical" href="http://www.deinedomain.de/t-shirt/levis-xyz/"/>

Nehmen wir mal an, du verkaufst Kleidung und hast einen bestimmten Pulli in verschiedenen Größen auf deiner Produktseite zur Auswahl. Das Standardprodukt hat eine URL, die ein Canonical Tag auf sich selbst zeigt. Das bedeutet, das Produkt kann von Google ganz normal indexiert werden.

https://www.asos.com/de/levis/levis-kapuzenpullover-in-burgunderrot-mit-poster-logo/prd/203002955

Das Canonical Tag sagt aus, wo die „originäre“ also die ursprüngliche Ressource (URL) zu finden ist. Eine Seite sollte im Bestfall immer Canonical auf sich selbst besitzen, wenn keine andere Seite mit demselben Inhalt existiert. Das ist zwar kein Muss, hat sich aber in der Praxis so etabliert. Das beugt einer möglichen Indexierung parametrisierter URLs vor.

Beispiel für ein selbstreferenzierendes Canonical bei Asos
Ein „self-canonical“ kann Abfrageproblemen vorbeugen

Gibt es dagegen verschiedene Varianten eines Produktes oder allgemein einer Seite, so solltest du ein Canonical auf die originäre (also die ursprüngliche) Seite setzen. Das zeigt Google: Die URL mit dem Canonical soll nicht indexiert werden, da die ursprüngliche Ressource woanders liegt. Das verhindert die Problematik mit Duplicate Content.

Zusammenfassung: Du solltest Canonical Tags bei Produktvarianten, bzw. Produkten mit sehr ähnlichen oder identischen Inhalten verwenden. Dort wo es dir möglich ist, solltest du unbedingt einzigartige Inhalten schreiben.

Vermeide sog. Thin Content in deinem Onlineshop

Thin Content ist nichts anderes als eine Seite mit sehr wenig bis gar keinem Inhalt.

Bei Onlineshops handelt sich hierbei i.d.R. um automatisch generierte „Tag-Seiten“ oder Produktseiten, bei denen man keine Inhalte hinzugefügt hat – meist aus Zeitgründen.

Aus SEO-Sicht sind solche Seiten ziemlich schlecht für deine Google-Rankings. In Augen von Google ist Thin Content vor allem ein Zeichen mangelnder Qualität und Relevanz. In großer Menge schadet das deiner gesamten Website. Daher musst du Thin Content unbedingt vermeiden.

Mit ein paar kleinen Hebeln kannst du das Problem leicht umgehen.

Stelle sich, dass Seiten mit wenig bis gar keinem Inhalt entweder gar nicht erst vorkommen oder sorge dafür, dass sie von Google wenigstens nicht indexiert werden können. Das Problem löst du wie folgt:

  • Filter oder Tag-Seiten mit „noindex, follow“ versehen (geht bei WooCommerce und Shopify mit Plugins)
  • Tag-Seiten einfach ganz weglassen (einfach keine Tags verwenden)
  • Produktbeschreibungen selbst schreiben und wichtige Informationen aufnehmen, die hilfreich für die Kaufentscheidung sind – das ist gut für SEO und besonders für deine Kunden

Möglichkeiten bei ausverkauften oder nicht mehr verfügbaren Produkten

Ein typisches Szenario: Das Produkt ist nach einem Sale vergriffen und erstmal auf ausverkauft. Da stellt man sich die Frage: „Und jetzt“? Im E-Commerce SEO gibt es verschiedene Antworten auf diese Frage. Je nachdem wie du das Produkt in deinem Shop handhaben möchtest.

Möglichkeit 1: 301-Redirect auf ein ähnliches Produkt oder die übergeordnete Kategorie.

Diese Variante eignet sich bei Produkten, die ausverkauft sind und nicht wieder kommen. Für mich gibt es da keine andere sinnvolle Variante als eine saubere 301-Weiterleitung auf ein ähnliches Produkt oder die übergeordnete Kategorie. Einerseits für Google, da der bisherige Link Juice und die aufgebaute „Power“ an die andere Seite abgegeben wird. Leider nicht 1:1, aber dennoch zum Großteil.

Der 301-Redirect bedeutet in dem Fall, dass die Weiterleitung dauerhaft („permanent“) erfolgt.

Möglichkeit 2: 302-Redirect auf ähnliches Produkt oder Kategorie

Ein ähnlicher Fall wie beim 301-Redirect. Jedoch mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass die 302-Weiterleitung als „temporäre“ Weiterleitung gedacht ist. Heißt: du weißt, dass das Produkt ausverkauft ist, jedoch wieder erhältlich sein wird. Dann kannst du einen temporären Redirect einrichten.

Ehrlich gesagt würde ich in dem Fall das Produkt vermutlich erstmal auf „ausverkauft“ lassen und einen Hinweis für Kunden einstellen, dass Nachschub unterwegs ist. Viele Shops geben auch die Möglichkeit, eine E-Mail Benachrichtigung zu erhalten sobald das Produkt wieder da ist.

Möglichkeit 3: Produkt über 410-Statuscode „löschen“

Diese Möglichkeit macht dann Sinn, wenn du kein ähnliches Produkt im Angebot hast, keine passende Kategorie existiert oder du schlicht keine Weiterleitung einrichten möchtest. In dem Fall wird das Produkt entfernt und auf dem Server die URL mit dem HTTP-Statuscode „410“ versehen. Das kommuniziert, dass die Ressource gelöscht wurde und nicht mehr aufzufinden ist – besser als ein 404-Fehler.

Ja, nicht immer ist eine Weiterleitung gut. Wenn du irgendwann hunderte, gar tausende Weiterleitungen eingereichtet hast, kannst du schnell den Überblick verlieren. Auch bedeuten Weiterleitungen eine zusätzliche Last für den Server, bzw. Umwege für die Server-Browser-Kommunikation.

Möglichkeit 4: Ausverkaufte / aussortierte Produkte im Shop aufrufbar lassen

Ich hatte es eben schon erwähnt: Du hast bei ausverkauften Produkten auch die Chance deine Kunden „bei der Stange“ zu halten. Indem du sie darüber informierst, dass das Produkt bald wieder da ist, kaufen sie eventuell nicht beim Wettbewerb. Dabei kann eine E-Mail-Benachrichtigung helfen.

Ich würde das Produkt so stehen lassen, wenn du weißt, dass Nachschub unterwegs ist. Ein 302-Redirect ist für mich nicht optimal, da Kunden die Seite gar nicht erst aufrufen können. Lass sie lieber wissen, dass das Produkt bereits unterwegs ist und bald wieder bestellt werden kann.

Der richtige Umgang mit Filterseiten im Onlineshop

Kommen wir nochmal zum Punkt Filter.

Sie bieten den Kunden den Vorteil, Kategorien anhand der eigenen Wünsche zu sortieren. So kann sich der Kunden bspw. alle Produkte einer bestimmten Marke oder mit einem bestimmten Material anzeigen lassen. Die Filter-URL sieht dann wie folgt aus:

https://www.dein-onlineshop.de/herrenbekleidung-shirts/?upper_material=pure_cashmere

Was für Kunden super hilfreich ist, kann im SEO zu einem Problem werden. Denn Filterseiten enthalten eigentlich immer den gleichen Inhalt – Produkte ändern sich nicht, nur die angezeigte Auswahl. Und: es entsteht eine Vielzahl solcher Seitem, abhängig von den definierten Filtern.

Diese Seiten können in den Google Index rutschen und sorgen dann für massig Duplicate Content.

Eine weitere Nebenwirkung ist das ineffizientere Crawling, bzw. das verschwendete Crawl-Budget bei Google. Der Bot durchsucht diese Seiten und stößt dabei auf viele weitere Filterseiten. Nicht sehr gut. Das bedeutet auch, das interne Link-Kraft auf diese Seiten verschwendet wird – immerhin werden sie ja auch intern über die Filtermaske verlinkt.

Weiter oben habe ich dir schon ein zwei relevante Aspekte genannt: Diese Filterseiten nicht indexieren zu lassen oder nicht crawlbar zu machen. Beides sind Möglichkeiten, um den Google Index „sauber“ und relevant zu halten.

Schauen wir uns die Möglichkeiten nochmal genauer an.

1) Filterseiten auf noindex, follow stellen

Über die meta-robots Angabe „noindex, follow“ kannst du Google mitteilen, dass du deine Filterseiten nicht indexiert haben willst. Das hilft, Google nicht mit irrelevanten Seiten zu fluten und Duplicate Content zu kreieren. Du wirst zwar deswegen nicht abgestraft, aber dennoch wird Google die Qualität der Gesamten Website runterstufen.

2) Nutze für Filterseiten canonical tags

Eine andere Möglichkeit sind die canonical tags. Du definierst hier einfach immer die „originale“ Kategorie-Seite als kanonisch und sorgst so für eindeutige Signale, was den originären Content angeht. Das canonical tag sieht so aus:

<link rel=“canonical” href=“https://dein-onlineshop.de/beispiel-kategorie” />

Im Link steht dann die normale Kategorie, die auch indexiert werden soll.

3) Sperre das Crawling über die robots.txt Datei

Einige Onlineshops sperren die Bots für Filterseiten über die robots.txt Datei. In dieser Datei definierst du, welche Seiten gecrawlt werden dürfen und welche nicht. Das ist z. B. bei Seiten wie beim Account-Bereich oder Warenkörbe der Fall.

Das eignet sich theoretisch auch bei Filterseiten. Dennoch kann es sein, dass Google die Seiten crawlt – sie sind schließlich oft verlinkt.

Was du beachten musst: Sperrst du den Crawler mir der robots.txt und hast gleichzeitig „noindex, follow“ hinterlegt, kann es dazu führen, dass die noindex-Angabe nicht erkannt wird. Immerhin darf der Crawler die Seite nicht durchsuchen. Daher ist es wichtig, dass du die den Crawler erst aussperrst, nachdem du überprüft hast, dass die Seite wirklich nicht auf Google indexiert ist.

Ist sie nicht (mehr) im Index kannst du die Seite über die robots.txt blocken.

4) Filter über JavaScript erstellen

Zugegeben, diese Variante braucht gutes Wissen über JavaScript und Webentwicklung. Du brauchst also einen Entwickler dafür. Letztendlich werden die Filter über JavaScript erstellt und die Seiten müssen nicht neu geladen werden. Außerdem werden keine neuen URLs generiert, was super ist. Es wird leider etwas komplexer, daher ist diese Möglichkeit die Aufwändigste.

Was ich noch dazu sagen muss: Es ist oftmals gut, wenn du gewisse Filter indexieren lässt. Ja, richtig gehört. Du solltest im Bestfall bestimmte Filterseiten indexieren lassen. Ob und welche Filter du indexieren lässt, hängt von verschiedenen Aspekten ab:

  • Suchvolumen – Der jeweilige Filter macht auf Google Sinn, wenn regelmäßig danach gesucht wird
  • Bestseller & Umsatztreiber – Produkte, die häufig gekauft werden, nachdem sie gefiltert wurden
  • Inhalt auch anpassbar – Es macht nur dann Sinn, wenn du den Inhalt der gefilterten URL auch anpassen kannst

Page Speed, bzw. Ladezeit

Ein ständiger Begleiter im SEO ist der Page Speed. Viele denken als erstes an die Geschwindigkeit, wenn es um die Optimierung der Website geht. Zurecht. Denn lädt deine Seite sehr langsam, kann das massive (negative) Auswirkungen auf den Erfolg deines Onlineshop haben.

Die Menschen sind ungeduldig.

Aber nicht nur den Menschen sind kurze Ladezeiten beim Surfen wichtig. Auch Google liebt schnelle Websites:

„2 seconds is the threshold for ecommerce website acceptability. At Google, we aim for under a half-second.“

Maile Ohye, https://www.youtube.com/watch?v=OpMfx_Zie2g

Vielleicht hast du schon vom „Page Experience Update“ und den Core Web Vitals gehört. Die Page Experience ist nichts anderes als die Qualität der Nutzererfahrung auf deiner Website. In anderen Worten: die Page Experience beschreibt, wie gut die Leute deine Website nutzen können. Je besser die Nutzererfahrung, desto besser für deine Rankings.

Google hat die Page Experience und damit auch den Page Speed als offiziellen Ranking-Faktor bezeichnet.

Die Ladegeschwindigkeit ist ein Teilbereich der Page Experience, zu der auch noch andere Aspekte zählen. Ich möchte aber hier nur auf den Page Speed eingehen.

Aber warum ist Page Speed jetzt so wichtig?

Es gibt eine Reihe von Aspekten, die maßgeblich vom Speed beeinflusst werden:

  • Nutzererfahrung: Eine gute Erfahrung in deinem Shop kann durch ewige Ladezeiten negativ beeinflusst werden. Wenn die Leute ständig warten müssen, bis eine Seite geladen ist, springen sie irgendwann ab ohne gekauft zu haben.
  • Rankings und Sichtbarkeit: Google hat die Seitengeschwindigkeit bereits 2010 offiziell zu einem Ranking-Faktor gemacht.
  • Conversions: Google fand in einer Studie von 2017 heraus, dass 1 Sekunde längere Ladezeit bis zu 20% weniger Conversions zur Folge haben kann.

Du siehst: Es lohnt sich unheimlich die Ladezeit in deinem Onlineshop zu optimieren. Um deinen Page Speed zu verbessern, solltest du folgende Maßnahmen umsetzen:

  • Bilder komprimieren und falls möglich im WebP-Format ausliefern
  • Fonts lokal auf dem Server ablegen
  • Browser- oder Server-Caching aktivieren
  • Quellcode minifizieren (unbedingt Webentwickler hinzuziehen!)
  • DNS-Prefetch und Preload von Skripten prüfen
  • CDN (Content-Delivery-Networks) bei internationalen Shops
  • Request minimieren und den „DOM“ möglichst schlank halten

Du hast es vermutlich schon rausgehört: Die Page Speed Optimierung ist ein sehr technisches Unterfangen und sollte möglichst von Webentwickler durchgeführt werden, da sie ganz genau wissen, was möglich ist und wo Probleme entstehen könnten. Denn was nützen die 2 Sekunden kürzere Ladezeit, wenn dein Checkout nicht mehr richtig funktioniert?

Link Building für Onlineshops

Kommen wir zu einem etwas schwierigeren Thema: den Backlinks.

Ich sage schwierig, da es sehr aufwändig sein kann, hochwertige Backlinks von anderen Websites zu bekommen. Du brauchst nämlich einen guten Grund, weshalb die Leute auf dich verlinken sollen. Nur die Produkte verschicken und auf einen positivem Test hoffen ist nicht… und es verstößt gleichzeitig gegen die Googele Richtlinien.

Und das bittere: in umkämpften Nischen (und welche sind das heutzutage nicht) wirst du es sehr schwer haben, ohne gute Backlinks langfristig gut zu ranken. Oft sind die Backlinks das „Zünglein an der Waage“, um in die Top-5 oder Top-3 bei Google zu rutschen. Daher ist es umso wichtiger, gute Backlinks zu erhalten und nicht massenweise auf Spam-Links zu setzen.

Was macht einen guten Backlink aus – in aller Kürze:

  • Relevanz: Ein thematisch „naher“ Backlink ist notwendig. Es macht keinen Sinn wenn du Kleidung verkaufst und von einem Anwalt einen Backlink bekommst.
  • Autorität: Versuche Backlinks von Websites mit hoher Autorität zu erhalten (Prüfe das z. B. mit „ahrefs“ und dem Domain Rating)
  • Ankertext: Beim Ankertext – also dem verlinkten Wort / Wörter – solltest du harte Verlinkungen wie „günstig kaufen“ etc. vermeiden. Google mag das gar nicht!
  • Dofollow vs. Nofollow: Es ist immer besser, einen Dofollow-Link zu erhalten als einen Nofollow-Link. Im Notfall hilft dir aber auch ein Nofollow.
  • Platzierung: In Google’s Reasonable Surfer Modell geht es unter anderem um die Platzierung des Links. Ist der Link prominent und gut sichtbar gesetzt, ist er in Augen von Google wichtiger.
  • Traffic-Potenzial: Ein richtig guter Backlink liefert dir nicht nur den Link sondern auch regelmäßig „referral“ Traffic auf deine Website.

Erstelle hochwertigen Content & Linkable Assets

Das ist der häufigste Tipp, den du von SEOs bekommen wirst. Es klingt aber leichter als es in der Praxis ist. Denn nur weil du einen guten Artikel geschrieben hast, wirst du nicht automatisch von anderen Seiten verlinkt. Das wäre toll…

In Wirklichkeit wirst du nur verlinkt, wenn die Leute zu 100% von deinem Inhalt und dem Mehrwert begeistert sind. Dein Content muss so gut und so hilfreich (oder unterhaltend) sein, dass es sich lohnt darauf zu verlinken.

Alles fängt natürlich mit einem richtig guten Content Piece an – und mit einem „linkable asset“. Ein linkable asset kann z. B. eine Infografik, ein Video oder auch ein ganzer Beitrag sein. Das Besondere: das linkable asset wird vor dem Hintergrund erstellt, das später gezielt darauf verlinkt werden soll. Man spricht auch oft von sog. „Linkmagneten“, da sie Backlinks anziehen sollen. Beispiele sind:

  • Infografiken
  • Studien oder Statistiken
  • Online Tools, wie Rechner, Kalkulatoren etc.
  • Besonders hilfreiche und innovative Beiträge

Infografiken eignen sich hervorragend dazu, weil sie informativ sind und leicht geteilt werden können. Auch Studien, die du durchführst oder eine Übersicht über die bisherige Sachlage sind hilfreich, um Backlinks zu generieren.

Aber: es ist dennoch ein langwieriger Prozess. Und ohne gezielten Outreach wird es dauern…

Gezielter Outreach potenzieller Linkgeber

Im Linkbuilding gehört der Outreach immer dazu. D.h. du kontaktierst wichtige Personen und Ressourcen in deiner Nische. Diese willst du auf dich aufmerksam machen und sie davon überzeugen auf dich zu verlinken. Das klingt jedoch leichter als es ist.

Ein Großteil des Outreaches läuft ins Leere. Mails werden meist nur überflogen und danach gelöscht oder erst gar nicht geöffnet. Deswegen musst du dir eine Strategie überlegen und Maßnahmen festlegen, wie du die Leute überzeugen kannst. Die Antwort: baue gute „Beziehungen“ auf. Nur wenn du aktiv in Kontakt trittst und ein Teil deiner Nische wirst, werden die Leute früher oder später auf dich aufmerksam.

Du musst dich aktiv am Geschehen beteiligen und mit den Leuten „sprechen“. Zusätzlich musst du deine Inhalte gezielt verbreiten.

Irgendwann kannst du dann – im persönlichen Gespräch – deine Inhalte platzieren und auf einen Backlink hoffen. Das ist aber harte Arbeit und klappt nicht von heute auf morgen.

Reverse Engineering des Wettbewerbs

Eine effektive Methode (und meine Lieblingsmethode) ist das „nachbauen“ der Links deines Wettbewerbs.

Dafür brauchst du ein Tool wie z. B. „ahrefs„, das dir Backlink-Daten zur Verfügung stellt. Hier gibst du die Domains deiner Wettbewerber ein und schaust, welche Seiten die meisten Backlinks erhalten und wie sie verlinkt werden. Dies gilt es dann nachzuholen.

Das klingt jetzt nach simplem Kopieren und Nachmachen, ist aber strategisch sehr wichtig, um den Anschluss in der Branche zu halten. Denn wenn eine Seite auf deine Wettbewerber verlinkt, wieso sollte sie auch nicht auf dich verlinken? Das machst du dir einfach zunutze.

Broken Link Building

Auch eine klassische Möglichkeit, um an Backlinks zu kommen. Einerseits kannst du Backlinks auf 404-Seiten deiner eigenen Website korrigieren und dafür sorgen, dass auf die richtige Seite verlinkt wird. Andererseits kannst du Links zu Wettbewerbern schnappen, bei denen auf eine 404-Seite verlinkt wird.

Dazu kontaktierst du die Webmaster und bietest ihnen an, auf dich zu verlinken, da der Backlink zum Wettbewerber ja offensichtlich nicht mehr funktioniert und ins Leere läuft. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

Tipp: Mit diesen SEO-Tools rockst du deinen Onlineshop

Kostenlose Tools

Es gibt eine Reihe von kostenlosen Tools, die dir das Leben immens erleichtern können. Die Google-eigenen Tools (Google Analytics und Search Console) liefern die super hilfreiche Daten zur Optimierung deines Shops und zeigen dir auch mögliche Schwachstellen auf. Eines meiner meistgenutzten Tools ist die Search Console. Ein Muss für jeden Websitebetreiber.

Daneben gibt es noch weitere Tools, mit denen du bspw. den Pagespeed deiner Website prüfen oder Trends bei Suchbegriffen analysieren kannst. Geeignete Tools sind:

  • Google Search Console
  • Google Trends
  • Webpagetest.org
  • PageSpeed Insights (Google)
  • ahrefs Webmaster Tools

Kostenpflichtige Tools

Du wirst langfristig nicht um bezahlte Tools herumkommen. Denn richtige SEO-Maßnahmen lassen sich meist nur mit bezahlten Tools definieren und überwachen. Allein schon für die Keyword-Recherche lohnt es sich immer, ein bisschen Geld in die Hand zu nehmen. Viele Anbieter bieten kostenlose Testphasen, die du unbedingt nutzen solltest. So kannst du testen, ob dir das Tool zusagt und du mit der Oberfläche zurecht kommst.

Du brauchst nicht viele Tools, aber 2-3 werden dir sicherlich das Leben deutlich leichter machen. Ich behalte nur diejenigen, die ich auch wirklich regelmäßig nutze. Meine Empfehlungen:

  • ahrefs – sogar als kostenlose Variante mit den „ahrefs Webmaster Tools
  • Mangools KW-Finder* für die Keyword-Recherche
  • Keywordinsights.io für hilfreiche Themen-Cluster
  • SurferSEO für Blogbeiträge im Shop

Fazit

Wie du siehst ist e-Commerce SEO nicht wirklich brutal anders als „normales“ SEO. Der Fokus liegt hier ganz klar auf transaktionalen Keywords, die langfristig für kontinuierlichen Umsatz über Google sorgen. Wenn du diese Keywords mit deinen Kategorien und Produktseiten angreifen kannst, wird dein Shop organisch wachsen. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen. Und vor allem nicht ohne kontinuierliche Arbeit. SEO ist ein Marathon und kein Sprint!

Neben den Kategorien und Produktseiten lohnt es sich auch, Ratgeber und Blogartikel zu veröffentlichen. Hiermit zielst du auf den „Top Funnel“ ab, der lange vor der Kaufentscheidung ansetzt. Gerade bei long-tail Keywords ist der Wettbewerb oft niedriger als bei generischen transaktionalen Begriffen.

Heißt für dich: Es ist leichter im Top Funnel zu ranken.

Wenn du deinen Shop optimieren willst solltest du jedoch unbedingt erstmal die „Geldbringer“ wie Kategorien und Produktseiten optimieren. Neben Meta Daten, Überschriften und Co., ist es auch die interne Verlinkung, die für bessere Rankings sorgen kann. Hierbei eignen sich „Silos“, die thematisch sehr eng gehalten werden, um Kunden und Google möglichst sinnvoll durch die Website zu lenken. Zusätzlich wird der Link Juice effektiv verteilt, was wiederum auch deine Rankings positiv beeinflusst.

Neben einigen technischen Maßnahmen darfst du auch das Link Building nicht ganz vergessen. In umkämpften Branchen brauchst du „leider“ auch ein starkes Linkprofil, um mit den erfolgreichen Playern mitspielen zu können. Daher musst du dich aktiv um Backlinks bemühen. Hilfreich sind hier Tools wie z. B. „ahrefs“ oder „SEMRUSH“.

Erstelle hochwertige Inhalte und vernetze dich in deiner Szene mit wichtigen Personen und Anbietern. Dadurch wirst du ein vollwertiger Teil deiner Branche und kannst diese Beziehungen für dein Link Building nutzen.

Außerdem empfehle ich dir unbedingt Tools, die deine SEO-Bemühungen unterstützen.

So, jetzt bist du ready, um deinen Onlineshop zu optimieren und im SEO voll durchzustarten. Wenn du dir teilweise noch nicht ganz sicher bist, wie und wo du anfangen sollst, kann ich dir mein SEO-Coaching empfehlen. Hier lernen wir gemeinsam, worauf es bei deiner Website ankommt und wie du deinen Shop gezielt pushen kannst. Wenn du mehr zum Coaching erfahren willst, klicke einfach hier.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist Onlineshop SEO?

SEO für Onlineshops bedeutet ganz einfach, dass du deinen Shop optimierst, damit er besser auf Google gefunden wird und Umsatz generiert ohne in bspw. Google Ads zu investieren. Dabei optimierst du deine Kategorie- und Produktseiten, damit du für transaktionale Keywords gefunden wirst.

Wie lange braucht SEO für meinen Onlineshop?

Abhängig von der Größe und dem Alter deiner Website, kann es gut und gerne 4-12 Monate dauern, bis du Ergebnisse siehst. Je mehr Arbeit du reinsteckst und je besser deine Maßnahmen umgesetzt werden, desto schneller wirst du SEO-Erfolge feststellen können. Der Schlüssel zum Erfolg: kontinuierliches Optimieren!

Welche Tools benötige ich für’s SEO?

Neben der kostenlosen Google Search Console oder den PageSpeed Insights eignen sich noch Tools, wie z. B. ahrefs oder SEMRUSH, um deine Keywords zu recherchieren, Backlinks zu analysieren oder den Erfolg zu überwachen. Daneben machen noch technische (Crawling-) Tools wie Screaming Frog Sinn, um technische Fehler zu identifizieren und zu beheben.

Artikel von

Jannik Schubert

Hi, ich bin Jannik, SEO-Experte aus Leidenschaft und Inhaber von stop looking. Auf meinem Blog möchte ich dir zeigen, mit welchen Maßnahmen du deine Website sichtbarer und erfolgreicher auf Google machen kannst. Viel Spaß beim Lesen!

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